“Wenn der Staat gegenüber einer gemeinnützigen Einrichtung auf Steuereinnahmen verzichtet, kommt dies einer Bezuschussung ihrer Tätigkeit gleich. Dadurch entsteht der Anspruch der Gemeinschaft, mehr darüber zu erfahren, wofür der Bonus vergeben wird.“

Robert Jacobi, Autor von Die Goodwill-Gesellschaft – Die unsichtbare Welt der Stifter, Spender und Mäzene. Hamburg, 1. Auflage 2009.

Aus diesem Grunde möchten wir Ihnen sagen, was unsere Stiftung tut, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind und beteiligen uns an der Aktion Transparente Zivilgesellschaft, welche von der Transparency International Deutschland e.V. initiiert wurde. Als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichten wir uns, zehn präzise benannte, relevante Informationen über unsere Organisation leicht auffindbar auf unsere Website zu stellen oder auf Anfrage elektronisch oder per Post zu versenden.

Logo Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe
mit Sitz in Bonn
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn

Gründungsjahr: 2010

Zweck der Stiftung ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, die selbstlose Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind und die Hilfe für Menschen, die in wirtschaftliche Not geraten sind, sowie die Beschaffung von Mitteln für die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Weitere Informationen können Sie unserer Satzung und unseren Förderrichtlinien entnehmen.

Wir sind wegen Förderung mildtätiger Zwecke und der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Bonn-Innenstadt StNr 205/5783/2896 vom 29. Januar 2020 für den letzten Veranlagungszeitraum 2018 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Die Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO wurde vom Finanzamt Bonn-Innenstadt, StNr. 205/5783/2896 mit Bescheid vom 29. Januar 2020 nach § 60a AO gesondert festgestellt. Wir fördern nach unserer Satzung das öffentliche Gesundheitswesen und die öffentliche Gesundheitspflege.

Das Kuratorium
Informationen zu unserem Kuratorium finden Sie hier.

Der Vorstand
Informationen zu unserem Vorstand finden Sie hier.

Alle Tätigkeitsberichte ab 2010 finden Sie hier.

Die Stiftung beschäftigt sechs Mitarbeiter (4,38 Vollzeitäquivalente); weitere Aufgaben werden von ehrenamtlich Tätigen wahrgenommen.

Detaillierte Angaben zur Mittelherkunft können Sie unseren Tätigkeitsberichten entnehmen (Tätigkeitsbericht 2018: s. S. 22 ff.).

 

Detaillierte Angaben zur Mittelverwendung können Sie ebenfalls unseren Tätigkeitsberichten entnehmen (Tätigkeitsbericht 2018: s. S. 22 ff.).

 

Im Jahr 2018 hat die Stiftung Zahlungen der Stiftung Deutsche Krebshilfe (Bonn) und der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. (Bonn) erhalten, die mehr als 10 % des Jahreseinnahmen ausgemacht haben. Die Zahlungen flossen im Zusammenhang mit Veranstaltungen, welche wir mit unserem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, der Tagungsschmiede, für die beiden oben stehenden Organisationen durchgeführt haben. Die Stiftung Deutsche Krebshilfe hat uns darüber hinaus für unsere Einbindung in das Projekt INFONETZ KREBS gefördert.

 

Im Jahr 2018 hat die Stiftung Zahlungen der Stiftung Deutsche Krebshilfe (Bonn) und der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. (Bonn) erhalten, die mehr als 10 % des Jahreseinnahmen ausgemacht haben. Die Zahlungen flossen im Zusammenhang mit Veranstaltungen, welche wir mit unserem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, der Tagungsschmiede, für die beiden oben stehenden Organisationen durchgeführt haben. Die Stiftung Deutsche Krebshilfe hat uns darüber hinaus für unsere Einbindung in das Projekt INFONETZ KREBS gefördert.

 
Logo Grundsätze Guter Stiftungspraxis

Die Gründung von Stiftungen ist lebendiger Ausdruck von Freiheit und Verantwortung der Bürger. Stiftungen engagieren sich auf vielfältige Weise in zentralen gesellschaftlichen Feldern. Die gesellschaftliche Bedeutung und Funktion von Stiftungen muss sich widerspiegeln in einer verantwortungsvollen Ausführung der von den treuhänderisch wirkenden Stiftungsorganen übernommenen Verpflichtungen.

Die Grundsätze sollen Stiftungsorganen, Stiftungsverwaltern, Stiftungsmitarbeitern sowie potenziellen Stiftern als Orientierung dienen. Insbesondere sollen sie das Bewusstsein aller Beteiligten für die Vermeidung von IOnteressenkonflikten, für die angemessene Transparenz bei der Zweckverwirklichung und für die Effizienz der Mittelverwendung schärfen.

In Anbetracht der Vielfalt von Stiftungen sind diese Grundsätze je nach Größe, Zweck und Art der Aufgabenwahrnehmung den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.

Zu den handelnden Personen

Stiftungsorgane, Stiftungsverwalter und Stiftungsmitarbeiter orientieren sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Gemeinnützigkeits- und Stiftungsrechts bei ihrer Tätigkeit insbesondere an folgenden Grundsätzen:

»»» Sie verstehen sich als Treuhänder des im Stiftungsgeschäft und in der Satzung formulierten Stifterwillens.

»»» Sie sind der Satzung verpflichtet und verwirklichen den Stiftungszweck nach bestem Wissen und Gewissen.

»»» Das in ihre Obhut gegebene Vermögen ist in seiner nachhaltigen Ertragsfähigkeit zu erhalten. Das Rechnungswesen bildet die wirtschaftliche Lage der Stiftung zeitnah, vollständig und sachlich richtig ab. Die Verwaltungsausgaben bewegen sich in einem angemessenen Rahmen.

»»» Sie anerkennen Transparenz als Ausdruck der Verantwortung von Stiftungen gegenüber der Gesellschaft und als ein Mittel zur Vertrauensbildung. Sie stellen daher der Öffentlichkeit in geeigneter Weise die wesentlichen inhaltlichen und wirtschaftlichen Informationen über die Stiftung (insbesondere über den Stiftungszweck, die Zweckerreichung im jeweils abgelaufenen Jahr, die Förderkriterien und die Organmitglieder) zur Verfügung. Sie veröffentlichen ihre Bewilligungsbedingungen und setzen, soweit geboten, unabhängige Gutachter oder Juroren ein. Gesetzliche Auskunftspflichten werden rasch und vollständig erfüllt.

»»» Die Mitglieder der Stiftungsorgane handeln informiert, integer und verantwortungsvoll. Ehrenamtlich tätige Organmitglieder sind trotz ihrer übrigen Verpflichtungen bereit, die erforderliche Zeit und Sorgfalt für die Stiftungsarbeit zur Verfügung zu stellen. Mitglieder von Kontroll- und Beratungsgremien sind grundsätzlich unabhängig von den für die operative Tätigkeit verantwortlichen Organen und werden von diesen umfassend und wahrheitsgemäß informiert.

»»» Die Stiftungsorgane sorgen für die regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit der Stiftungsprogramme vor allem im Hinblick auf die Verwirklichung des Satzungszwecks, die Effizienz des Mitteleinsatzes und im Hinblick auf das Verhalten gegenüber Fördersuchenden sowie der Öffentlichkeit; sie fördern entsprechendes Verhalten ihrer Mitarbeiter.

»»» Die Stiftungsorgane von fördernden Stiftungen betrachten Fördersuchende als unverzichtbare Partner zur Verwirklichung der Stiftungszwecke. Anfragen sollten zeitnah beantwortet werden; über den Fortgang der Antragsbearbeitung sollte informiert werden.

»»» Die Stiftungsorgane fördern den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen.

Zur Vermeidung von Interessenskonflikten

Für Mitglieder der Stiftungsorgane, der Kontroll- und Beratungsgremien und für Stiftungsmitarbeiter gilt, dass sich niemand bei seinen Entscheidungen von eigennützigen Interessen leiten lässt. Insbesondere beachten sie folgende Grundsätze:

»»» Die Stiftungsorgane fördern den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen.

»»» Sie verzichten auf vermögenswerte Vorteile, die ihnen von interessierter Seite verschafft werden. Dies gilt auch dann, wenn die Verknüpfung von Vorteil und Gegenleistung nicht unmittelbar oder erst zukünftig zu erwarten ist.